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Ein Blick auf die kommentierte Neuauflage von Hitlers "Mein Kampf". Warum es gerade heute notwendig ist, sich kritisch mit dieser antisemitischen Hetzschrift auseinanderzusetzen

Vortrag von Priv.-Doz. Dr. L. Joseph Heid

20. November 2017


Volkshochschule, 19.30 Uhr
Haagestr. 4, Lüneburg


Hitlers 1925 erschienene Programmschrift und gleichzeitige Autobiographie „Mein Kampf“ gehört zu den umstrittensten, gleichwohl weit verbreitetsten Schriften der Weltliteratur und hat eine lange Editionsgeschichte. Das Buch erschien 1925 in einer Erstauflage von 10.000 Exemplaren und erreichte bis zum Jahre 1944 eine Gesamtauflage von 12,4 Millionen Stück. Bis in die Gegenwart übt dieses Buch vor allem seines unmissverständlichen Antisemitismus wegen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss aus, nicht nur in Deutschland. Die beim bayrischen Freistaat liegenden Urheberrechte liefen am 31. Dezember 2015 aus, Anlass, sich mit der Rezeption dieses Machwerks zu beschäftigen. Inzwischen liegt eine wissenschaftlich-kommentierte Neuausgabe vor, die auf ein lebhaftes Echo stößt.

Priv.-Doz. Dr. L. Joseph Heid ist Historiker, Literaturwissenschaftler und  Publizist.
Er hat zahlreiche Publikationen zur deutsch-jüdischen Beziehungs- und Literaturgeschichte, Sozialgeschichte und zum Ostjudentum veröffentlicht und ist freier Mitarbeiter mehrerer Wochenzeitungen.

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule REGION Lüneburg