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Gesellschaft für

christlich-jüdische Zusammenarbeit

Lüneburg e.V.


 

Über uns

Wir sind Mitglied im Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, in dem 82 Gesellschaften zusammengeschlossen sind.
Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) sind in der Bundesrepublik Deutschland nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Unrechtsstaat entstanden. Sie sind sich der historischen Schuld bewusst und stellen sich der bleibenden Verantwortung angesichts der von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.
Seit sich die kleine jüdische Nachkriegsgemeinde 1959 aufgelöst hat, gibt es keine jüdische Gemeinde mehr in Lüneburg. Deshalb ist es uns wichtig, den jüdischen Stimmen im jüdisch-christlichen Dialog Raum zu geben.
Gemeinsam mit den anderen im Deutschen Koordinierungsrat zusammengeschlossenen Gesellschaften folgen wir der in der biblischen Tradition begründeten Überzeugung, dass im politischen und religiösen Leben eine Orientierung nötig ist, die die Würde des Menschen ins Zentrum stellt und die ernst macht mit der Verwirklichung der Rechte aller Menschen auf Leben und Freiheit ohne Unterschied des Glaubens, der Herkunft oder des Geschlechts.

In Übereinstimmung mit der Satzung des Koordinierungsrates setzen wir uns ein für die 

  • Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Menschen christlichen und jüdischen Glaubens bei gegenseitiger Achtung aller Unterschiede,
  • Erinnerung an die Ursprünge und Zusammen-hänge von Judentum und Christentum,
  • Selbstbesinnung in den christlichen Kirchen hinsichtlich der in ihnen theologisch begründeten und geschichtlich verbreiteten Judenverachtung und Judenfeindschaft,
  • Bewahrung der vielfältigen Zeugnisse jüdi-scher Geschichte,
  • Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland
  • Solidarität mit Israel
  • friedliche Gestaltung der Beziehungen zwischen den Menschen im nahen Osten, unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Volkszugehörigkeit und ihrer Herkunft,
  • Vielfalt, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wir wenden uns gegen 

  • alle Formen der Judenfeindschaft, religiösen Antijudaismus, rassistischen, politischen und israelbezogenen Antisemitismus, Rechtsextremismus und alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, 
  • Diskriminierung von Einzelnen und Gruppen aus religiösen, weltanschaulichen, politischen, sozialen und ethnischen Gründen.


Die GCJZ Lüneburg 

will im interkulturellen und interreligiösen Dialog eine Stimme sein, die sich für Toleranz, Respekt, Achtung und Solidarität einsetzt.
Dies tun wir in Kooperation mit privaten und öffentlichen Einrichtungen, Gruppierungen und Parteien, die sich ähnlichen Aufgaben verpflichtet haben.
2018 konnte mit unserer Unterstützung die Synagogen-Gedenkstätte neu gestaltet und 2023 - 2024 die Trauerhalle des jüdischen Friedhofs saniert werden. Die Ermöglichung der Neu-gestaltung des jüdischen Friedhofs ist uns ein großes Anliegen.
Wir initiieren eine Vielzahl von Veranstaltungen mit theologisch-kulturellen Veranstaltungen.
Weitere Informationen und Anmeldung zum Newsletter unter www.gcjz-lueneburg.de.

Wir freuen uns, uns, wenn Menschen, die sich unseren Zielen verpflichtet fühlen, den Kontakt zu uns suchen und unsere Arbeit durch ideelle oder materielle Beiträge unterstützen.